
Eckenroth vom 03. bis 05. Mai 2013
Abschluss der Förderstufe Qualifizierung
Mit dem Schreib-Wochenende vom 3. bis 5. Mai 2013 endet die dreijährige Grundförderung für den Jahrgang 2010 von Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® – ein Meilenstein für die Eckenroth Stiftung im 20. Jahr ihres Bestehens!
Die Methode Eckenroth mit all ihren Förderinhalten wurde 2010 in einzelnen Förderstufen festgeschrieben: Einstiegstraining, Förderstufen Basis, Orientierung, Qualifizierung. Damit sind für die wertvolle Förderarbeit klare Rahmenbedingungen geschaffen. Die Eckenroth Stiftung ist das einzige Institut im deutschsprachigen Raum, das ein solches Angebot bereithält. Mit dem Jahrgang 2010 wurde das Programm nun zum ersten Mal in der klar festgelegten Struktur durchlaufen; die Grund - und Basisausbildung von Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® ist vollendet.
Die dauerhafte Förderung in Eckenroth geht selbstverständlich weiter. Die Stiftung bietet (im Bild von rechts nach links) Marie Radkiewicz, 14 Jahre, aus Linden, Nelli Kavouras, 16 Jahre, aus Bamberg, Lea Nöhring-Ullmann, 15 Jahre, aus Forchheim und Henrik Hörmann, 16 Jahre, aus Hamburg für die Etappe bis zum Abitur weiterhin regelmäßige Schreib-Aufenthalte mit fachlicher Begleitung. Ganz links im Bild: Zarah Weiss, (GL® 2004, Schreib-Trainer in Ausbildung).
Eckenroth vom 12. bis 14. April 2013
Bilanz für zwei Jahre Schreib-Förderung
Zwei Jahre methodische Schreib-Förderung für den Jahrgang 2011 aus Hessen. Am Förderwochenende vom 12.-14. April 2013 haben sie schriftliche Bilanz gezogen und zehn Fragen beantwortet. Was habe ich mit der Methode Eckenroth gelernt, was konnte ich entdecken, was hat mich inspiriert, herausgefordert, verzweifeln lassen, mir Mut gemacht, mich gestärkt oder erstaunt? Vier Schreib-Talente schließen die Förderstufe Orientierung erfolgreich ab und haben nun die Chance, weiterhin als Stipendiaten in der Förderstufe Qualifizierung zu trainieren.
Die Teilnehmerinnen von links nach rechts: Julia Wallrabenstein (Preisträgerin Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® 2011), Ann-Kathrin Canjé (Quereinsteigerin GL® 2007, Schreib-Trainer in Ausbildung), Julia Kanning (GL® 2011), Zarah Weiss (GL® 2004, Schreib-Trainer in Ausbildung), Magdalena Adams (GL® 2011).
Berlin vom 10. bis 13. März 2013
Eckenroth bringt den Autorennachwuchs nach Berlin
Im 20. Jahr ihres Bestehens fuhr die Eckenroth Stiftung mit fünf Schreib-Talenten nach Berlin. Vom 10. bis 13. März 2013 erlebte der Autorennachwuchs aus drei Förderjahrgängen im Alter von 14 bis 20 Jahren Theater, Film, Kultur und Geschichte. Es reisten (im Bild von links nach rechts): die Geförderten Zarah Weiss, 20 Jahre, in Eckenroth seit 2004; Henrik Hörmann, 16 Jahre, in Eckenroth seit 2007; Nelli Kavouras, 15 Jahre, Lea Nöhring-Ullmann, 15 Jahre und Marie Radkiewicz, 14 Jahre, in Eckenroth seit 2010. Begleitet wurden sie von Madeleine Lienhard, Künstlerische Leitung und Philip W. Berghoff, Kommunikation.
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„Anstrengung und hohe Konzentration einfordern, Begeisterung und Inspiration hervorbringen.“ sagt Madeleine Lienhard, die Künstlerische Leiterin der Stiftung zum Ziel der Autorenreise.
„Die massive Konfrontation mit Kunst, Kultur, Geschichte und Gesellschaft reißt die Schreib-Talente aus ihrem Alltagsanspruch. An allen Stationen der viertägigen Reise sind Zusammenhänge mit dem Schreib-Förderprogramm aufzufinden, sind thematische Verknüpfungen mit Erlebtem, Erfahrenem, und Geschriebenem in Eckenroth augenfällig.
Im dicht gedrängten Zeitplan blieb Luft zum Aufschreiben. Erfreut konnte ich feststellen, dass alle Schreib-Talente sich täglich die Ruhe nahmen, ein bis zwei Stunden zu schreiben.
Zum Programm der Autorenreise führt Madeleine Lienhard weiter aus: „Der möglichen Schieflage menschlicher Existenz begegnen die jungen Autoren im Jüdischen Museum, das durch seine Architektur von Libeskind Stolpern und Straucheln erlebbar macht. Abendliche Besuche im Theater lassen erkennen, wie Texte auf die Bühne gelangen.
Ein kleiner Hinweis sei an dieser Stelle erlaubt: Wer Klamotte und Schlagersuppe bevorzugt und auf Shakespeare keinen Wert legt, dem sei empfohlen ins Berliner Ensemble zu gehen und sich „Was Ihr Wollt“ anzuschauen. – Die fünf Eckenrother gingen erwartungsfroh hinein und kamen aufgedunsen und mit Kopfweh heraus.
In der Kinemathek tauchten die Hochleistungsschreiber in der Dauerausstellung Filmgeschichte und in der Scorsese Schau in ein Lebenswerk im Zeichen des Filmschaffens ein, der gutgelaunte Guide wusste viele Interna und Backstage Informationen, die wirkliche Einblicke ermöglichten. Beim Workshop Storyboard experimentierten die Eckenrother Schreiber mit der Umsetzung von Bildern, die durch den Text entstehen, die wiederum als Bilder für die Kamera gestaltet werden.
Über die Veränderbarkeit gesellschaftlicher Ideale – Wer sind die wahren Demokraten? – staunte der Autorennachwuchs im Film „Lincoln“ der in der Originalsprache angeschaut wurde.
Der Besuch der Dauerausstellung DaliBerlin zum Ausklang der Reise ließ erkennen welche Zusammenhänge bestehen können zwischen Literatur und Illustration und wie wichtig für die Kunst und die Gesellschaft der Brückenschlag zwischen Schriftstellerei, Malerei, Film und Politik sein kann. Und so schloss die Reise mit Lorca, Picasso und Bunuel.“
Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® 2013


Sieben Preisträger von Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® 2012 haben die Förderstufe Basis als Vollstipendiaten abgeschlossen. Mit dem Besuch im Frankfurter Goethe-Haus am Sonntag, den 24.03.2013, ist auch der letzte Baustein des Preispaketes erfüllt. Eckenroth bietet im Anschluss an die Förderstufe Basis Vollstipendien für die Förderstufe Orientierung an.

Die Eckenroth Stiftung schreibt Nachwuchspreis Grüner Lorbeer® im 20. Jahr ihres Bestehens nach 1998 und 2005 erneut in Rheinland Pfalz aus. Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren sind aufgerufen, eine selbst erlebte Geschichte einzureichen. Einsendeschluss ist der 10. Mai 2013.

Online bei Arte: Die Eckenrother Autorin Katharina Köster hat einen Kurzfilmbeitrag für das Internetprojekt "Kreislers musikalische Stolpersteine" gedreht und das "Frühlingslied" ("Tauben vergiften im Park") von Georg Kreisler verfilmt.
Link zu Katharina Kösters Kurzfilmbeitrag "Frühlingslied"
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